Archiv für Dezember 2011

Nächstes Selbstorganisations Syndikats Treffen

Das nächste Selbstorganisations Syndikats Treffen findet am 8.1.2012 um 15.00 Uhr im SSK (Sozialistische Selbsthilfe Köln) Ehrenfeld statt. (liebigstr. 25)

Beim nächstem Treffen wollen wir unteranderem zusammen nähen. Wenn ihr Stoffe oder eine Nähmaschiene besitzt und bei unserem Treffen vorbei kommt wäre es super diese mitzubringen!

Zur Erinnerung: Am 31.12. 2011 findet die Anti-Knast Demo in Köln statt, Treffpunkt: 18.OO UHR Rektor-Klein-Str. ( Linie 5) den Einladungstext findet ihr HIER.

Syndikalistisch-Anarchistische Jugend in Deutschland 1918 bis heute!

Nach dem Buch zu den „Schwarzen Scharen“ ist im Dezember 2011 aus dem Institut für Syndikalismusforschung eine weitere Monographie zu einer anarcho-syndikalistischen Organisation erschienen. Sie umfasst über 400 Seiten und trägt den Titel „Kein Befehlen, kein Gehorchen! Die Geschichte der syndikalistisch-anarchistischen Jugend in Deutschland seit 1918“.

In Absprache mit dem a propos-Verlag in Bern ist diese Ausarbeitung mit 14 Euro im Verkauf gerade für jugendliche Interessierte möglichst günstig gehalten worden. Der Autor und die vielen Helfer verdienen nichts daran, sondern gaben ihre Kraft allein für die gute Sache!

Wir rufen neben allen Interessierten und Bewegten gerade die syndikalistisch-anarchistischen Jugendgruppen dazu auf, dieses Buch weiträumig zu bewerben und zu verbreiten. Denn es ist ihre Geschichte, die Geschichte von über 90 Jahren, kombiniert mit Gedanken und Überlegungen für heute! Es soll seinen Teil dazu beitragen, in Deutschland erstmalig seit den 1930er Jahren wieder eine syndikalistisch-anarchistische Jugendbewegung dauerhaft zu beleben.

Das Buch kann bezogen werden über:

Syndikat-A

Bismarckstrasse 41a

47443 Moers

Telefon & Telefax: 02841-53731
syndikat-a(at)fau.org

Rezensionsexemplare bestellt über das:

Institut für Syndikalismusforschung

Postfach 140470

28094 Bremen

institut[a]syndikalismusforschung.info

Für Artikel und Interviews steht der Autor gerne zur Verfügung.

Schreibt zum Buch Besprechungen für Zeitungen, Zeitschriften, Magazine, Onlineportale, u.a.

Bitte verbreitet den Flyer, den ihr hier downloaden könnt:

Jugendbuch Werbeflyer Farbe

Jugendbuch Werbeflyer sw

Quelle: Syndikalismusforschung.wordpress.com

DEMONSTRATION GEGEN DEN BONNER WEIHNACHTSZIRKUS

Datum:
Dienstag, Dezember 20, 2011 – 17:30 – 19:30

Ort: Wachsbleiche 26, 53111 Bonn (Platz an der Beethovenhalle)

Ab dem 20.12. ist in Bonn erneut der Bonner Weihnachtszirkus zu Gast. Mit im Gepäck sind dieses Jahr Lamas, Kamele, Friesen (Pferde), Hunde und sogar eine Elefantin.

Kommt alle zur Demo am 20.12.! Bringt Tierkostüme und Transparente mit! Seid kreativ! Aber vor allem: bringt euch selber mit! Es ist sehr wichtig, dass wir an diesem Tag viele Leute sind, da am Premieretag immer die Presse vorbeischaut!
Artgerecht ist nur die Freiheit!

Flyer und Poster zum herunterladen und ausdrucken:
4xA6 Flyer
Poster

Quelle und den kompletten Aufruf findet ihr unter ti-bo.org

Selbstorganisations Syndikats Treffen der ASJ Köln

Erstmalig trifft sich am Mittwoch den 21.12. unser Selbstorganisations Syndikat um 19.00 Uhr im Autonomen Zentrum(unsersquat.blogsport.de Wiersbergstrasse 44).

Warum ein Syndikat? Dieses Syndikat wurde gegründet um den Bereich der Selbstorganisation, die bei uns einen hohen Stellenwert hat, aus dem normalem Plenum auszuklammern. Zum einen, damit wir effizienter (anti) politische Arbeit leisten können. Zum anderen damit Menschen die nicht in der ASJ sind, aber speziell an diesem Themenbereich interessiert, sich einbringen können, auch ohne voll dabei zu sein. So wollen wir versuchen die Barriere für neue Menschen klein zu halten, außerdem schaffen wir so eine neue Möglichkeit wie interessierte Menschen mit uns in Kontakt treten können. Das Selbstorganisations Syndikat wird sich damit beschäftigen unsere Lebensumstände in die eigenen Hände zu nehmen und vor allem damit, wie wir möglichst viel Selbst herstellen um wenigstens ein Stück aus der kapitalistischen Produktion(slogik) herauszubrechen. Dabei ist alles denkbar, was diesem Ziel dienlich ist!

Zur Erinnerung: diesen Sonntag (18.12.) ist unser öffentliches Treffen im Trash-Chic (Wiersbergstrasse 31.) um 18.00 Uhr.

ASJ Berlin: Jung und Billig – Eine Kampagne stellt sich vor

Am 16.12 ist offizieller Kampagnenstart der Jung und Billig Kampagne. An dieser Stelle wollen wir der Kampagne nochmal Platz geben sich vorzustellen. Der folgende Artikel ist auch in der neuen Ausgabe des Schwarzen Kleeblatts zu finden.

Jung und Billig?!
Gegen Ausbeutung im Minijob

Am 16.12.2011 ist offizieller Kampagnenstart der Jung und Billig Kampagne in Berlin. Wer wir sind, was wir mit der Kampagne erreichen wollen und was ihr machen könnt, um daran teilzuhaben, wollen wir hier für euch klären.

MinijobberInnen begegnen uns in letzter Zeit immer häufiger im Alltag. Sie sind die Menschen, die uns im Gruselkabinett erschrecken, uns in Gaststätten bedienen und unseren Einkauf über das Warenband laufen lassen. In allen Betrieben, in denen man relativ flexibel mit seinen Angestellten umgehen kann, werden MinijobberInnen immer beliebter, um Vollzeitangestellte zu ersetzen und Sozialabgaben niedrig zu halten. Die Angestellten müssen nicht nur in ihrer Arbeitszeit flexibel bleiben, sondern auch immer mehr hinnehmen, dass ihr/e ChefIn auch relativ flexibel mit ihren Rechten rumspielt.
Hier liegt die große Gemeinsamkeit bei allen Minijobs. Der Grad, in dem vorallem jungendliche MinijobberInnen für ihre Unerfahrenheit ausgenutzt werden, wird allgemein unterschätzt.
Und um genau das zu ändern, haben wir die Jung und Billig Kampagne ins Leben gerufen.

Wer steht hinter dem Projekt

Die Kampagne wird in erster Linie von einer Arbeitsgruppe der Anarchosyndikalistischen Jugend (ASJ) Berlin getragen. Die ASJ ist eine Jugendgruppe, deren Kernidee die Selbstverwaltung aller Menschen in all ihren Lebensbereichen ist. Teil dieser Selbstverwaltung ist es, dass wir unsere Probleme im Alltag angehen müssen. Und zwar mit den Menschen, die in einer ähnlichen Situation sind, wie wir selbst. Eine besondere Rolle spielt dabei für uns, gemeinsam unsere Arbeitsbedingungen zu verbessern. Und so lag der Gedanke auch nicht fern, uns als MinijobberInnen innerhalb der ASJ zusammen zu finden, um uns darüber auszutauschen, wie wir konkrete Verbesserungen in unseren jeweiligen Betrieben durchsetzen können.
Die Idee zur Jung und Billig Kampagne kam uns vorallem durch eine befreundete Gruppe in Schweden, die ein ähnliches Projekt gestartet hatte und viele Leute dazu inspirierte, sich gegen ihre Chefs zu wehren. Außerdem stehen wir als ASJ der Basisgewerkschaft FAU nahe, deren Arbeitskämpfe wir immer wieder unterstützen und auf deren Erfahrungen wir immer zurückgreifen können.
Die erste Arbeit begann vor etwas mehr als einem Jahr. Es dauerte eine Weile, Vorgehensweisen zu überlegen, uns ins Arbeitsrecht einzulesen und außerdem wechselte die personelle Zusammensetzung der Arbeitsgruppe des Öfteren. Sicherlich können wir nicht davon ausgehen, dass die Arbeit jemals komplett abgeschlossen ist, doch die Kampange hat immer mehr an Form gewonnen und ist nun soweit an die Öffentlichkeit zu gehen.

Wohin es gehen soll, entscheidet ihr

Was die Kampagne will und wo sie hinführt hängt in erster Linie damit zusammen, was ihr als MinijobberInnen für Forderungen stellt. Wir von der Kampagne wollen uns nicht aufspielen und euch alles Vorgeben, was ihr wie zu ändern habt. Das können wir auch gar nicht, da jeder Mensch, jede Belegschaft und jeder Betrieb anders ist. Was wir euch aber bieten können ist, euch Hilfestellung beim kennenlernen eurer Rechte zu geben. Wir können euch Tipps geben wie ihr eure Forderungen umsetzten könnt und vor allem werden wir euch unterstützen, wenn ihr und eure KollegInnen einen offenen Konflikt mit dem/r ChefIn austragen wollt.
Wir haben also die nötigen Strukturen, um euch zu helfen selbstbewusst für eure Interessen einzutreten. Wirklich beleben könnt nur ihr sie.
Der erste Schritt, den ihr machen könnt um aktiv zu werden, ist praktisch schon getan: sich zu informieren. Die folgenden Schritte können euch in viele Richtungen führen. Ob ihr euch dazu entscheidet, durch einzelne Aktionen den Alltag angenehmer zu gestalten, oder ihr dafür sorgen wollt, dass es auf eurer Arbeit eine nachhaltige Organisation für Minijobbende gibt. Sicher ist, dass die Jung und Billig Kampagne euch gerne bei jedem Schritt unterstützt, den ihr macht, um gegen Ausbeutung im Minijob vorzugehen.

Die Kampagne findet ihr unter: minijob.cc

Quelle: ASJ Berlin