Archiv für Januar 2012

Nächste Treffen

Am 5.2.12. findet das nächste Selbstorganisations Syndikat Treffen statt, um 15.00 Uhr kommen wir im SSK Ehrenfeld (Sozialistische Selbsthilfe Köln) zusammen um wieder Schwerpunkt mäßig über das geplannte Gartenprojekt zu reden.

Am 12.2.12. findet dann unser nächstes öffentliches Treffen statt, bei dem ihr Kontakt mit uns aufbauen könnt, zb. wenn ihr Interesse an einer Mitarbeit bei uns habt.

Bei allen aufkommenden fragen schreibt einfach eine Mail an: asjkoeln(ä)riseup.net

Solidaritätsdemonstration aufgrund der Kämpfe in Ägypten

Am 25.1.12. versammelte sich ab 18.00 Uhr eine Solidaritätsdemonstration aufgrund der Kämpfe in Ägypten gegen die Militärdiktatur am Rudolfplatz in Köln. 30-40 Menschen fanden sich zusammen und es wurden Parolen auf Arabisch und Deutsch gerufen, beispielsweise: „Hoch die Internationale Solidarität“, „Leben, Freiheit, Soziale Gerechtigkeit“,“Das Volk will den Sturz der Militärdiktatur“. Die Reaktionen am Rande der Demonstration waren fast durchweg irritiert bis teilweise ablehnend. Inhaltlich positionierte sich die Demonstration gegen die Militärdiktatur und für eine gewählte Regierung. Außerdem wurde betont das es wichtig sei, dass sich Frauen mehr emanzipieren und an den Protesten beteiligen. Widersprüchlich zu dieser Ausage waren einige Verschleierte Frauen auf der Demo. Die Demonstration wurde um etwa 20.00 Uhr am Eberplatz beendet. Zum Abschluss riefen die Demonstranten_Innen „1,2,3 wir danken der Polizei“. Das Uniformen nicht nur in Ägypten mörder_Innen sind wurde auf dieser Demonstration wohl anders gesehen.

Im großen und ganzen muss wohl noch einiges passieren, in Ägypten sowie in der Solidaritäts Bewegung für die Kämpfe in Ägypten um Nationalismus, Religion und Herrschaftsdenken aus den Köpfen zu kriegen. Dennoch finden wir es gut wenn Menschen sich gegen ihre Unterdrücker_Innen stellen, es bleibt jedoch abzuwarten was sich aus den Revolutionen in der Arabischen Welt entwickelt.

ASJ Köln


Christliches Propaganda Plakat am Rande der Demonstration.

Aufruf: „Demonstration“ von Pro Köln verhindern!

Zum zweiten Mal innerhalb von 3 Monaten wollen Rechtspopulist_Innen aus dem Dunstkreis von Pro-Köln am 28.01.12 in Köln-Kalk ihre Hetze gegen das Autonome Zentrum auf die Straße tragen. Beim ersten Versuch am 19.11.11 wurde das Häuflein Elend bereits an der Kalker Post durch entschlossenen antifaschistischen Widerstand gestoppt.

Das Autonome Zentrum: ein Ort für alternatives Leben

Seitdem die KHD-Kantine am 16.4.10 in Kalk besetzt wurde und dort ein Autonomes Zentrum entstand, wurde ein Freiraum geschaffen. Dort ist Platz für ein Kino, eine Fahrradwerkstatt, ein Fotolabor, Ateliers, Gruppenräume uvm. Außerdem haben hunderte Veranstaltungen zum Thema (Anti-)Politik, Kultur, Kunst usw. stattgefunden. Genau diese unkommerzielle Kultur passt nicht in das verengte Weltbild der Rassist_Innen der Pro-Szene, welche versuchen das Autonome Zentrum als Hort von Drogenkonsum, Straftäter_Innen und Vandalismus darzustellen. Weil sich dieser Raum dem „rechtsstaatlichen“ Chaos entzieht, wird dieser Ort der Gegenkultur als Propaganda von ihnen für einen starken Staat missbraucht.

Nationalstaat und Rassismus

Dabei haben wir bereits einen allumfassenden Nationalstaat, der jeden Tag auf’s Neue den Nährboden für diese Rassist_Innen bereitet. Denn der Rassismus beschränkt sich nicht nur auf einige wenige Köpfe, sondern ist ein strukturelles gesellschaftliches Problem, welches sich in Form von staatlichen Abschiebungen bishin zu Alltags-Rassismus äußert. Beispiele wie Rostock-Lichtenhagen zeigen, dass eine rassistische Atmosphäre jederzeit in gewaltätige Progrome umschlagen kann. Dass die Polizei Aufmärsche von Rassist_Innen durchprügelt und beschützt, ist nur der Gipfel.

Bratwurst und Wegschauen

Das Bündnis „Köln stellt sich quer“, bestehend aus Parteien, Kirchen und Arbeitgeberfreundlichen Gewerkschaften (DGB), praktiziert einen geheuchelten offensiven Widerstand. Allein der Name „Köln stellt sich quer“ suggeriert eine Taktik der Verhinderung von rassistischen Aufmärschen, die aber in der Realität nicht praktiziert wird. Stattdessen verfolgen sie eine Philosophie des passiven Widerstandes, wie von dem Kölner Polizeipräsidenten Wolfgang Albers gepredigt: „Wegschauen und Bratwurst essen“. Gleichzeitig nutzen Parteien wie z.B. Die Linke, Bündnis ´90 die Grünen, Kirchen usw. derartige Proteste für ihre staats- und herrschaftstreuen Inhalte.

Pro Szene und der Islam

Wir nehmen nicht am Widerstand gegen die Pro-Szene teil, um den Islam zu verteidigen. Da wir alle Religionen ablehnen, kritisieren wir den Islam aus einem religionskritischen Kontext heraus und nicht wie die Pro-Szene, aus einem sozial-chauvinistischen und rassistischen Weltbild.

Wir rufen daher zu entschlossenem „kreativem“ Widerstand auf!

Gegen jede Form von Herrschaft!
No Pasaran! Sie werden nicht durchkommen!

ASJ Köln

Hier der Aufruf des Autonomen Zentrums.

Sonntag

Diesen Sonntag den 22.1.12 finden zwei Treffen von uns statt. Zuerst um 14.00 Uhr im SSK Ehrenfeld das Selbstorga Syndikats Treffen. Diesesmal wird der Schwerpunkt des Treffens auf dem für dieses Jahr geplantem Garten Projekt liegen.

Und dann um 18.00 Uhr im Trash-Chic laden wir alle interessierten zu unserem öffentlichem Treffen ein.

FREIRaum für Kultur

KULTUR-WOCHENENDE AM 21.-22.01.2012 IM AUTONOMEN ZENTRUM KÖLN
Unter dem Motto „FREI-Räume für Kultur“ laden wir euch herzlich vom 21.01.2012 und 22.01.2012 zu einem Kulturwochenende im Autonomen Zentrum ein.

Programm:

Samstag, 21.01.2012
16:00-20:00 Ausstellung mit Bildern (u.a. von Herrn Schulze), Fotografien, Installationen
16:00-17:30 Flatland BMX
17:30-19:00 Filmvorführung „Unser Park!“, Dokumentarfilm über die Zeltstadt in Stuttgart mit anschließender Diskussion über den Film und die Widerstandsbewegung gegen S21
20:00-00:00 Konzert mit Aspen (Filmmusik), RitaDando (Punkrock)
00:00-04:00 Party

Sonntag, 22.01.2012
16:00-20:00 Ausstellung mit Bildern, Fotografien, Installationen
16:00-17:30 Impro-Theater
17:00-19:00 Bokashi Worskhop
17:30-19:00 Filmvorführung „Noise and Resistance – Voices from the DIY Underground“, Dokumentarfilm über Aktivisten, Musik und die DIY-Szene (mit Crass, Sookie u.a.)
20:00-00:00 Akustik-Konzert mit FaulenzA, Buxbäume und Strauchdiebe, Ronny Kocham

Quelle: unsersquat.blogsport.eu