Archiv für Februar 2012

ASJ Bremen Neugründung!

Auch in Bremen gibt es jetzt eine ASJ! Wir freuen uns sehr über den weiteren Zuwachs, auf das unsere Bewegung wachse und gedeihe!

Es folgt das Selbstverständnis der ASJ Bremen:

Wir sind ein Teil der bundesweiten ASJ-Bewegung und sehen uns ebenso als Teil der weltweiten anarchosyndikalistischen Bewegung. Dieses freiheitliche Bestreben verpflichtet uns zu gewissen Grundsätzen und prägt unser Verhalten.

Wir sind freiheitlich, was bedeutet, dass wir für den gesellschaftlichen Fortschritt eintreten, im Sinne von Emanzipation und Geselligkeit.

Wir praktizieren gegenseitige Hilfe in unserem Leben und streben eine Veränderung der Zwischenmenschlichkeit an. Weg vom berechnenden Kapitalismus, der keine authentischen Beziehungen zulässt, in denen nie der Mensch im Mittelpunkt steht, hin zu einem ungezwungenen Miteinander basierend auf Kooperation und Solidarität.

Kultur ist unsere Antwort auf Zentralisation jeder Art, wir sind eine antipolitische Assoziation und lehnen Indifferenz den Umständen und der Historie gegenüber ab.

Wir sprechen explizit Jugendliche und junge Erwachsene an, weil wir Aktionismus schätzen und weil wir uns selbst in diesem Lebensabschnitt befinden.

Weil wir auf den anarchosyndikalistischen Prinzipien aufbauen wollen, aber keine Gewerkschaft und auch keine Gewerkschaftsjugend sind, pflegen wir die Zusammenarbeit mit der Freien Arbeiter und Arbeiterinnen Union, sehen sie aber nicht als Teil unserer eigentlichen Organisation.

Die Bewegung ist flexibel und baut nicht auf einem Label auf.

Wir sind lokal. Unsere Heimat ist Bremen und umzu. Den Verhältnissen, die uns in unserer nächsten Umgebung bedrücken gilt unser Kampf und den Menschen in unserer nächsten Umgebung gilt unsere Hilfe.

Die Webseite der ASJ Bremen findet ihr: HIER

3. Film der Filmreihe zur Geschichte der Sozialen Revolution in Spanien: Die lange Hoffnung

Am Montag den 27.02.12. zeigen wir den letzten Film unserer Filmreihe zur Geschichte der Spanischen Revolution im Autonomen Zentrum um 20.00Uhr: Die lange Hoffnung. Mit Clara Thalmann und Augustin Souchy Erinnerungen an ein anderes Spanien. Film der Medienwerkstatt Freiburg, BRD 1984, 90 Min. Die Filmemacher begleiteten sechs Wochen lang Clara Thalmann und Augustin Souchy in die Gegend Kataloniens, wo beide zwischen 1936 und 1939 aktiv an den Kämpfen gegen Franco und an der Kollektivierung der anarchistischen CNT, „der einzigen sozialen Revolution von unten“ teilgenommen haben.

Außerdem wird es einen Büchertisch geben.

Ort: Autonomes Zentrum (Wiersbergstrasse 44) Wann? 27.02.12. Zeit? 20.00Uhr

Foto von der ACTA Stoppen Demo am 25.02.

Erneut Demonstrierten am heutigen Samstag 2500-3000 Menschen gegen das Handelsabkommen ACTA in der Kölner Innenstadt. Das Bild zeigt das von uns getragene Banner auf der Demo.

Nächstes Selbstorganisations Syndikats Treffen

Am Sonntag den 26.02.12. findet um 15.00Uhr im SSK Ehrenfeld unser nächstes Selbstorganisations Syndikats Treffen statt.

2. Anti-ACTA Demo in Köln

Am 25.2.12. Findet erneut eine Demonstration gegen das Handelsabkommen „ACTA“ statt. Wie bei der letzten Demo am 11.2.12. An der 3000-4000 Menschen Teilnahmen rufen wir dazu auf sich an dieser Demonstration zu beteiligen! Die letzte Demonstration war gespickt mit Partei Fahnen, Unteranderem sogar von der SPD und Partei der Vernunft. Umso wichtiger finden wir es, diese Landschaft der Parteiwerbung zu unterbrechen, ein Gegenprogramm zu schaffen und sozialrevolutionäre Inhalte in die Demonstration zu tragen. Konsequent zu Ende gedacht ist nicht „ACTA“ das Problem, sondern der Kapitalismus und der Staat, die immer wieder neue Wege suchen, um noch die Letzten über gebliebenen Freiheiten für das Kapital Verwehrtbar zu machen. Aus diesem Grund (und vielen weiteren) kann ein wirkungsvoller Protest gegen „ACTA“ nur ein Anti Kapitalistischer sein!

Wir rufen daher auf kommt am 25.2.12. um 14.00Uhr zum Roncalliplatz (Domplatte)!

Was ist ACTA?