Beiträge von asjkoeln

ASJ Köln Mailverteiler

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Landtagswahlen NRW 2012

Am 13. Mai ist es wieder soweit! Du hast die Möglichkeit Wählen zu gehn und damit die Chance NICHTS zu verändern. Wie lauten die hohlen Phrasen der Parteien dieses Jahr? „Lieber neue Wahlen, als neue Schulden“, „Currywurst ist SPD“(kein Scherz), „Wissen schafft Gerechtigkeit“, „NRW wählt die D-Mark“ usw. Völlig sinnentleerte „Politik“ von oben, welche nur darauf zielt eigene Macht zu erhalten, oder zu erlangen und durch jede Stimme Geld für die Parteipropaganda zu erwirtschaften.

Wahlen ändern nichts, sonst wären sie Verboten!

Welche wirkliche Veränderung der Lebensbedingungen für die Menschen haben Wahlen in Deutschland in den letzten 60 Jahren (oder mehr) bewirkt? Und vorallem, welche Verbesserungen oder Veränderungen deiner Lebensbedingungen? Völlig egal ob Landesweit, oder Deutschlandweit (oder Europaweit) wirkliche Veränderungen unserer Lebensbedingungen werden nicht durch Wahlen erreicht. Wirkliche Veränderung und Verbesserung unserer Leben, können nur wir selbst erreichen! Aber wie soll das gehn?

Wenn du denkst das der Klimawandel aufgehalten werden muss, wieso wählst du dann eine Partei die dies für dich erledigen soll? Wieso Besetzt du nicht mit Freunden einen Wald der von Energiekonzernen niedergemacht wird um Kohle zu bergen?

Oder wenn du denkst das es in deiner Stadt zu wenig Räume für Konzerte, Kulturveranstaltungen etc. Gibt, wieso bettelst du dann die Herrschenden und Politker an, dass sie dir einen Raum zur Verfügung stellen? Wieso bringst du dich nicht selbst in bestehende, unkomerzielle Projekte/Iniativen ein bzw. baust mit Gleichgesinnten neue auf?

Die Beispiele sind vielfältig und real existierende Probleme gibt es genug. Die Lösungen für diese sind Komplex und nicht durch (Partei-)Gelaber und Schreibtischgefurze zu lösen. Selbst ein Rot-Roter Senat in Berlin, lässt Menschen abschieben und Mieten in die Höhe treiben.

Parteien können keine wirkliche Veränderungen bewirken, da sie als Teil der parlamentarischen Demokratie in Staaten, aufgrund des Konkurenzkampfes mit anderen Staaten immer der Herrschaft des Kapitals unterworfen sind und somit für die Wirtschaftsinteressen eintreten und nicht für die der Menschen.

Wahlen existieren lediglich dafür, damit nicht gemerkt wird, dass wir KEINE Wahl haben. Dass wir diesem System solange ausgefliefert sind, solang wir uns nicht organisieren. Dieser kranken Gesellschaft welche von Grund auf nur nach den „Idealen“ der Gewinnmaximierung funktioniert. Die Bosse lassen unser eins für sich arbeiten, in Kriege ziehen und manchmal ein kleines Stück vom großen Kuchen abhaben. Aber die Eigentumsverhältnisse sind klar gestellt, ein winziger Bruchteil der Menschheit besitzt einen Großteil der Besitztümer und das können Wahlen nicht verändern. Genauso wie Wahlen nicht verändern können das du, wenn du deinen Mund aufmachst und auf die Straße gehst von der Polizei die Fresse eingeschlagen krichst!!!

Das heißt konkret: Wenn du willst das endlich was passiert, wenn du wirkliche Veränderungen möchtest, dann kann die Parole nur heißen: „Alles verändert sich wenn DU es veränderst!“

Bildet euch, Bildet andere, Bildet Banden!

Am 13. Mai gehen wir zur Wahl! Aber unser Kreuz, geht quer über den Wahlzettel! Den unsere Stimme brauchen wir zur Veränderung unseres Lebens!

ASJ Köln

Nachttanzdemo Duisburg 2012

Die Stadt steht still – die Strasse bewegt sich

Am 30. April 2011 fand die erste Duisburger Nachttanzdemo statt. Über 600 TeilnehmerInnen forderten die Schaffung eines unabhängigen Jugend- und Kulturzentrums. Das war der Auftakt einer Kampagne für soziale und kulturelle Freiräume in Duisburg. Seitdem fanden von Initiativen wie „DU-It-Yourself!“ und anderen zahlreiche Flashmobs, Parties und Diskussionsveranstaltungen mit der gleichen Forderung statt: Mehr Freiraum für unkommerzielle Kultur in Duisburg.

Stadt Duisburg gegen Leerstandsbelebung

Als vorläufiger Höhepunkt der Kampagne kann die Besetzung einer leerstehenden Hauptschule in Duisburg-Laar gelten. Am 3. Dezember 2011 wurde in stundenlanger Arbeit das verwahrloste Gebäude wieder in Stand gesetzt. Eine ganze Aktionswoche gegen ungenutzten Leerstand, mit einem vielfältigen kulturellen und politischen Programm war geplant. Doch noch am selben Abend tauchte eine Polizeihundertschaft in Begleitung von Uwe Rohde als Vertreter der Stadtverwaltung auf und erzwang eine „freiwillige“ Räumung. In Anbetracht der Bedrohung durch eine sehr aggressiv auftretende Polizeihundertschaft verließen die BesetzerInnen das Gebäude. Seitdem steht die ungenutzte Schule wieder leer. Einer Diskussion ging Uwe Rohde an dem Abend mit Hilfe der Polizei aus dem Weg. +Das von ihm in Aussicht gestellte Gespräch hat – trotz zahlreicher Anfragen von Seiten der BesetzerInnen – bisher nicht stattgefunden…

Duisburg abreißen?

Duisburg ist eine schrumpfende Stadt. Während in Bruckhausen erhebliche Teile des Stadtteils für einen Grüngürtel abgerissen werden, soll in Obermarxloh die ganze Wohnsiedlung am Zinkhüttenplatz Parkplätzen für ein Einkauszentrum weichen. Und auch die unabhängige Kulturszene findet in der Stadtplanung keinerlei Beachtung. Dabei sind selbstverwaltete Jugendzentren und eine lebendige Kulturszene gerade in einer Stadt wie Duisburg nicht nur notwendig, sondern auch besonders günstig zu haben. Nicht nur in Duisburg-Laar gibt es Leerstand, der genutzt werden könnte, selbst mitten in der Innenstadt stehen reihenweise geeignete Immobilien leer. Statt diesen ungenutzten Raum Stadtteilinitativen, kulturellen und politischen Gruppen zur Verfügung zu stellen, arbeitet die Stadt emsig an noch mehr teuren Kaufhäusern und anderen “Leuchtturmprojekten.” Der Mensch ist aber ein soziales Wesen und braucht, um sich in seiner Stadt wohl zu fühlen, mehr als nur Arbeitsplätze und Konsumangebote. Er braucht die Möglichkeit, zusammen mit anderen Menschen seine Stadt zu gestalten.

Es hat sich nichts geändert – Es ändert sich nichts?!

Mit der zweiten Nachttanzdemo wollen wir für ein paar Stunden den Platz zurückerobern, der uns im öffentlichen Raum zusteht. Wir wollen erneut zeigen: Es gibt in Duisburg einen großen Bedarf an Freiräumen für soziale Projekte und bezahlbare Freizeitangebote. Duisburg braucht ein selbstverwaltetes sozio-kulturelles Zentrum und ein grundlegendes Umdenken bei den Behörden der Stadt. Kultur braucht keinen Manager, sondern Raum zum Wachsen.


Für basisdemokratische Selbstorganisation!
Für gegenseitige Hilfe!
Für eine lebendige Stadt!

Quelle, Mehr Infos unter: http://duiy.blogsport.eu/

Weitere Termine findet ihr immer aktuell in unserer Termin Spalte KLICK MICH.

Sozialrevolutionärer Block auf der DGB Demonstration 2012

Hier einige Bilder des Sozialrevolutionären Block auf der DGB Demonstration an dem sich rund 30 Genossen_Innen beteiligten. Auf Bilder von Parteien, DGB Gewerkschaften und autoritären Kommunisten haben wir verzichtet.


(Aktion der Kölner Wobblies bei Starbucks)

ASJ Köln Flyer zum 1. Mai

Normalerweise, bist du es gewohnt, dass am 1. Mai und die Tage drum herum, die DGB
Gewerkschaften präsent sind, Demonstrationen laufen, Reden schwingen und Feste
veranstalten. Oder Gruppen von Menschen mit Bollerwägen saufend durch die Gegend ziehen. Der 1. Mai als „Tag der Arbeit“, als „Freier Tag zum saufen“. Doch wer sich mit der Geschichte des 1. Mai beschäftigt wird sehr schnell folgendes merken: Die ursprüngliche Bedeutung dieses Tages wurde stark verfälscht. Denn der 1.Mai ist der Tag der Revolutionären Arbeiterklasse und wurde in Folge schwerer Streiks um den 8 Stunden-Tag im 19. Jahrhundert geboren. Wir finden der Ursprung dieses Tages muss den aktuellen Problemen entsprechend zurückerobert werden!

Wenn heute die DGB Gewerkschaften vom Sozialen Frieden erzählen und gleichzeitig bei immer
größerem Wachstum und Fortschritt mehr und zu schlechteren Bedingungen gearbeitet werden muss.Wenn Millionen Gelder in Kriege und Kriegsgeräte fließen, gleichzeitig nur lediglich einige Cents für Bildung investiert werden. Wenn afrikanische Kinder in Mienen kostbare Metalle für unsere Handys bergen. Und sich nach jeder Wahl, nach jedem Spendenaufruf und auch nach jedem guten Wort nichts grundlegendes an den Verhältnissen ändert, dann ist unsere Antwort klar: Es kann nur die offene Konfrontation mit diesem System gesucht werden. Dieses System ist nicht reformierbar! Die sozialen Zustände müssen umgewälzt und neu gestaltet werden. Allerdings auf einer Ebene ohne Repräsentanten, ohne Bosse und ohne Menschen, die uns sagen was für uns gut ist. Denn was gut für uns ist, das wissen wir selbst am aller besten.

Doch wer ist „uns“, wer ist „wir“? „Uns“ und „wir“ ist die unterdrückte Klasse also:
ArbeiterInnen, SchülerInnen, Erwerbslose, StudentInnen, RentnerInnen. Gemeinsam können wir Veränderung herbeiführen, das kann schon im kleinen Anfangen sich nicht alles gefallen zu lassen und sich gegen eine Autorität zu stellen. Jedoch ist der erste wirkliche Schritt hin zu einer anderen Gesellschaftform, der Zusammenschluss und die Organisierung von unten.

Das kann ganz einfach so aussehn, dass du dich mit deinem Freundeskreis zusammen setzt und mal nicht über Borrusia Dortmund diskutierst, sondern was Mensch gegen Studiengebühren machen kann. Das kann aber natürlich auch so aussehn, dass du dich in bestehende Strukturen und Gruppen einbringst wie z B. in die Anarchistisch Syndikalistische Jugend Köln oder die Freie ArbeiterInnen Union Köln. Die genannten Gruppen sind Basisorientiert und Föderalistisch organisiert, das heisst alles wird im Konsens und auf einer Ebene entschieden, somit geht alles immer von der unteren Basis aus. Die Freie ArbeiterInnen Union Köln ist eine
Basisgewerkschaft und deshalb eher auf den Arbeitskampf spezialisiert. Die Anarchistisch Syndikalistische Jugend Köln beschäftigt sich mit Problemen und Lösungen für SchülerInnen und StudentInnen. Diese Gruppen sind offen für Jede/n der/die Interesse daran hat sich zu organisieren und nicht der herrschenden Klasse oder deren VerteidigerInnen angehört.

Du siehst, der Schritt weg von einfachem Beschweren über die Verhältnisse, hin zu einer wirklichen Veränderung muss gar nicht so groß sein, denn „alles verändert sich wenn du es veränderst, nur du kannst nicht gewinnen solange du allein bleibst!“ Machen wir den DGB Gewerkschaften, welche Hand in Hand mit den Bossen arbeiten einen Strich durch die Rechnung! Spucken wir auf die Wahlzettel der Parteien! Die Massenmedien Zeitungen landen im Klo! Die Schikane vom Arbeitsamt bleibt nicht mehr unbeantwortet:

Holen wir zurück was uns gehört: Der 1. Mai als Tag der Unterdrückten Klasse und aller
Unterdrückten Menschen Weltweit!

Gegen Herrschaft und Kapitalismus! Für die Soziale Revolution!

Anarchistisch Syndikalistische Jugend Köln