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Sozialrevolutionärer Block auf der DGB Demonstration 2012

Hier einige Bilder des Sozialrevolutionären Block auf der DGB Demonstration an dem sich rund 30 Genossen_Innen beteiligten. Auf Bilder von Parteien, DGB Gewerkschaften und autoritären Kommunisten haben wir verzichtet.


(Aktion der Kölner Wobblies bei Starbucks)

ASJ Köln Flyer zum 1. Mai

Normalerweise, bist du es gewohnt, dass am 1. Mai und die Tage drum herum, die DGB
Gewerkschaften präsent sind, Demonstrationen laufen, Reden schwingen und Feste
veranstalten. Oder Gruppen von Menschen mit Bollerwägen saufend durch die Gegend ziehen. Der 1. Mai als „Tag der Arbeit“, als „Freier Tag zum saufen“. Doch wer sich mit der Geschichte des 1. Mai beschäftigt wird sehr schnell folgendes merken: Die ursprüngliche Bedeutung dieses Tages wurde stark verfälscht. Denn der 1.Mai ist der Tag der Revolutionären Arbeiterklasse und wurde in Folge schwerer Streiks um den 8 Stunden-Tag im 19. Jahrhundert geboren. Wir finden der Ursprung dieses Tages muss den aktuellen Problemen entsprechend zurückerobert werden!

Wenn heute die DGB Gewerkschaften vom Sozialen Frieden erzählen und gleichzeitig bei immer
größerem Wachstum und Fortschritt mehr und zu schlechteren Bedingungen gearbeitet werden muss.Wenn Millionen Gelder in Kriege und Kriegsgeräte fließen, gleichzeitig nur lediglich einige Cents für Bildung investiert werden. Wenn afrikanische Kinder in Mienen kostbare Metalle für unsere Handys bergen. Und sich nach jeder Wahl, nach jedem Spendenaufruf und auch nach jedem guten Wort nichts grundlegendes an den Verhältnissen ändert, dann ist unsere Antwort klar: Es kann nur die offene Konfrontation mit diesem System gesucht werden. Dieses System ist nicht reformierbar! Die sozialen Zustände müssen umgewälzt und neu gestaltet werden. Allerdings auf einer Ebene ohne Repräsentanten, ohne Bosse und ohne Menschen, die uns sagen was für uns gut ist. Denn was gut für uns ist, das wissen wir selbst am aller besten.

Doch wer ist „uns“, wer ist „wir“? „Uns“ und „wir“ ist die unterdrückte Klasse also:
ArbeiterInnen, SchülerInnen, Erwerbslose, StudentInnen, RentnerInnen. Gemeinsam können wir Veränderung herbeiführen, das kann schon im kleinen Anfangen sich nicht alles gefallen zu lassen und sich gegen eine Autorität zu stellen. Jedoch ist der erste wirkliche Schritt hin zu einer anderen Gesellschaftform, der Zusammenschluss und die Organisierung von unten.

Das kann ganz einfach so aussehn, dass du dich mit deinem Freundeskreis zusammen setzt und mal nicht über Borrusia Dortmund diskutierst, sondern was Mensch gegen Studiengebühren machen kann. Das kann aber natürlich auch so aussehn, dass du dich in bestehende Strukturen und Gruppen einbringst wie z B. in die Anarchistisch Syndikalistische Jugend Köln oder die Freie ArbeiterInnen Union Köln. Die genannten Gruppen sind Basisorientiert und Föderalistisch organisiert, das heisst alles wird im Konsens und auf einer Ebene entschieden, somit geht alles immer von der unteren Basis aus. Die Freie ArbeiterInnen Union Köln ist eine
Basisgewerkschaft und deshalb eher auf den Arbeitskampf spezialisiert. Die Anarchistisch Syndikalistische Jugend Köln beschäftigt sich mit Problemen und Lösungen für SchülerInnen und StudentInnen. Diese Gruppen sind offen für Jede/n der/die Interesse daran hat sich zu organisieren und nicht der herrschenden Klasse oder deren VerteidigerInnen angehört.

Du siehst, der Schritt weg von einfachem Beschweren über die Verhältnisse, hin zu einer wirklichen Veränderung muss gar nicht so groß sein, denn „alles verändert sich wenn du es veränderst, nur du kannst nicht gewinnen solange du allein bleibst!“ Machen wir den DGB Gewerkschaften, welche Hand in Hand mit den Bossen arbeiten einen Strich durch die Rechnung! Spucken wir auf die Wahlzettel der Parteien! Die Massenmedien Zeitungen landen im Klo! Die Schikane vom Arbeitsamt bleibt nicht mehr unbeantwortet:

Holen wir zurück was uns gehört: Der 1. Mai als Tag der Unterdrückten Klasse und aller
Unterdrückten Menschen Weltweit!

Gegen Herrschaft und Kapitalismus! Für die Soziale Revolution!

Anarchistisch Syndikalistische Jugend Köln

Wichtiges zur Vorabenddemo zum 1. Mai Köln

Folgender Beitrag zur Vorabenddemo wurde auf Linksunten Indymedia veröffentlicht:

Wie ihr sicher mitbekommen habt, findet dieses Jahr eine Sozialrevolutionäre Vorabenddemo in Köln statt. Dieser Text soll kein Inhaltlicher Beitrag dazu sein, sondern soll den Charakter und die Praxis dieser Demonstration sehr einfach beleuchten.

Diese Demonstration soll keine Scherbendemo werden, das kann Mensch an andern Tagen und Orten besser machen und organisierter tun. Und vor allem ist diese Demonstration dafür denkbar ungeeignet und man gefährdet sich und seine Genoss_Innen. Kreative Aktion und sonstige dinge die, die Bullen stressen oder zur Durchführung einer Demonstration hilfreich sind, werden gern gesehen.

Was in den letzten Jahren wieder vermehrt zu beobachten ist, sind die schwarz vermummten Grüppchen die von Dorf X zur Demo Y fahren und das die gesamte zeit in ein und der selben schwarzen Hose etc.

Leute Mensch verlangt nicht viel nur eins BRINGT WECHSELKLAMMOTTEN MIT.

Dazu noch eine kleine Anmerkung es hat keinen Sinn wenn die Wechselklamotten aus einem „Bullenschweine“ Pullover bestehen.

Noch einmal zum Charakter der Demonstration. Mensch plant keine „Bummeldemo“ genau so wenig eine Renn-Demo. Ketten bilden und in einem zügigen Tempo sich fortbewegen wäre in Anbetracht der Situation angebracht. Das panische herum rennen und verteilen bei der Sichtung eines Fahrzeuges der Exekutive, ist auch Kontraproduktiv. Wenn sie kommen setzen wir unsere Demonstration einfach fort. Kommt in Bezugsgruppen und sprecht in dieser noch einmal über euren eignen Aktionskonsens oder die coole Aktion die geplant ist.

Wenn die Bullen euch doch einfahren wählt ihr die Nummer, die ihr auf euren Arm geschrieben habt und die lautet 0221/9327252 und ist vom EA Köln. Bei den Bullen wird das Maul gehalten alles weitere hier http://www.rote-hilfe.de/rechtshilfe-und-unterstuetzung/aussageverweigerung

Hier noch mal ein paar Grundlegende dinge zu Demos http://www.ea-koeln.de/?page_id=4

Aber keine Angst es sind schon eine menge „Eventualitäten“ berücksichtigt worden, ihr werdet nicht ins kalte Wasser geworfen sondern werdet merken das Leute einen plan von der Sache haben….

Raus gegen Herrschaft und Kapitalismus wir wollen nichts weiter als die Soziale Revolution!

30.04.2012 19 UHR Kalk Kapelle

weitere Infos: http://sozialerevolutionkoeln.blogsport.de/

Soliparty für das Sozialrevolutionäre Bündnis

Workers Memorial Day 2012

Zum Gedenken an die Opfer von Berufskrankheiten und Arbeitsunfällen veranstaltet das Allgemeine Syndikat Köln (FAU-IA) gemeinsam mit anderen Gruppen des sozialrevolutionären Erste-Mai-Bündnisses einen Stadtspaziergang:

Sa., 28. April 2012,
Treffpunkt: 14 Uhr, Rudolfplatz

HIER findet ihr die Seite der Freien ArbeiterInnen Union Köln

Weitere Infos unter: sozialerevolutionkoeln.blogsport.de