ASJ Köln http://asjkoeln.blogsport.de Thu, 16 Aug 2012 23:19:43 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Neu: Anarchistische Gruppe Köln http://asjkoeln.blogsport.de/2012/08/17/neu-anarchistische-gruppe-koeln-2/ http://asjkoeln.blogsport.de/2012/08/17/neu-anarchistische-gruppe-koeln-2/#comments Thu, 16 Aug 2012 23:13:50 +0000 asjkoeln ASJ Köln Texte http://asjkoeln.blogsport.de/2012/08/17/neu-anarchistische-gruppe-koeln-2/ Wir müssen euch leider eine traurige Nachricht mitteilen: Die Anarchistisch Syndikalistische Jugend Köln hat sich aufgelöst. Dieser Blog wird absofort nicht mehr aktualisiert. Allerdings ereilte uns die freudige Nachricht, dass sich die Anarchistische Gruppe Köln gegründet hat. Ihr erreicht die Anarchistische Gruppe Köln unter:

agkoeln.blogsport.de

Email Kontakt unter:

      agkoeln(A)riseup.net

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Vortrag und Film des anarchistischen Filmkollektives Sinapsis aus Chile http://asjkoeln.blogsport.de/2012/08/15/vortrag-und-film-des-anarchistischen-filmkollektives-sinapsis-aus-chile/ http://asjkoeln.blogsport.de/2012/08/15/vortrag-und-film-des-anarchistischen-filmkollektives-sinapsis-aus-chile/#comments Wed, 15 Aug 2012 09:07:38 +0000 asjkoeln Lokales Kultur Weltweite Kämpfe http://asjkoeln.blogsport.de/2012/08/15/vortrag-und-film-des-anarchistischen-filmkollektives-sinapsis-aus-chile/ Freitag 17.8.2012 ab 18:00 im AZ-Köln

Drei Aktivist_innen des anarchisischen Filmkollektiv „Sinapsis“ aus Chile reisen diesen Sommer drei Monate durch Europa um in unterschiedlichen Orten ihre Kurzfilme zu zeigen und selbst in Chile über Bewegungen in Europa berichten zu können.

http://sinapsis.blogsport.de/

„Wir möchten Aufnahmen zeigen über die Sozialen Kämpfe in Chile. Die
Studentenbewegung, der Widerstand der Mapuchen, über libertäre und
anarchistische Kämpfe, Umweltprobleme und über die Repression gegen die
sozialen Bewegungen. Über diese Themen wollen wir berichten, einen
Einblick geben und mit euch diskutieren. Außerdem wollen wir gerne
einen Einblick in die Kämpfe in Europa bekommen, auch einen kurzen Film
machen, um sie anschließend in Chile teilen zu können.“ Zitat der drei
Aktivist_innen des libertären Filmkollektives Sinapsis.

Bei den Vorstellungen werden die Autor_innen auch selbst dabei sein und sind für Gespräche
offen.

Sinapsis entstand im Frühsommer 2007 in Santiago de Chile als eine
anarchistische Organisation und hat sich in Chile als ein alternatives
selbstverwaltetes Medium etabliert, das in verschiedenen Orten
Filmvorführungen macht.
Bei den Veranstaltungen werden verschiedene Dokumentarfilme über Soziale- und/oder Umweltkonflikte in Chile gezeigt (Arbeiterkämpfe, Verfolgung der Mapuche, Staudammbau u.a.). Die Auswahl wird hierbei je nach Interesse der Zuhörer_innen varriieren.

Quelle: az-koeln.org

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Presseschau zu St. Imier http://asjkoeln.blogsport.de/2012/08/13/presseschau-zu-st-imier/ http://asjkoeln.blogsport.de/2012/08/13/presseschau-zu-st-imier/#comments Mon, 13 Aug 2012 12:21:20 +0000 asjkoeln Selbstorganisation Weltweite Kämpfe http://asjkoeln.blogsport.de/2012/08/13/presseschau-zu-st-imier/ Vom 8. bis 12. August 2012 fand in St-Imier (Berner Jura, Schweiz) ein internationales Treffen von AnarchistInnen statt. Das Treffen erfuhr ein großes Medien Echo unter Syndikalismus.tk findet ihr eine Sammlung vieler (überwigend erstaunlich positiven) Berichte der Mainstream Medien. Ein Erlebnisbericht wird von uns warscheinlich auch auf unserer Seite folgen.

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Internationales Anarchistisches Treffen vom 8. bis 12. August 2012 in St.Imier (Schweiz) http://asjkoeln.blogsport.de/2012/08/06/internationales-anarchistisches-treffen-vom-8-bis-12-august-2012-in-st-imier-schweiz/ http://asjkoeln.blogsport.de/2012/08/06/internationales-anarchistisches-treffen-vom-8-bis-12-august-2012-in-st-imier-schweiz/#comments Mon, 06 Aug 2012 09:27:43 +0000 asjkoeln Kultur Weltweite Kämpfe Geschichtliches http://asjkoeln.blogsport.de/2012/08/06/internationales-anarchistisches-treffen-vom-8-bis-12-august-2012-in-st-imier-schweiz/

Vom 8. bis 12. August 2012 wird in St-Imier (Berner Jura, Schweiz) ein internationales Treffen von AnarchistInnen verschiedenster Strömungen sowie von allen Personen, die die verschiedenen anarchistischen Bewegungen (besser) kennenlernen wollen, stattfinden. Es wird eines der größten internationalen anarchistischen Treffen der letzten Jahre werden, die VeranstalterInnen erwarten weit über tausend TeilnehmerInnen.

Dieses „Welttreffen des Anarchismus“ ist eigentlich ein Jubiläum der ersten anti-autoritären Internationalen, die 1872 als Antwort auf die Internationale von Marx gegründet wurde. Seither hat sich die Welt ziemlich verändert, zumindest unter gewissen Gesichtspunkten, doch die libertären Strömungen konnten sich den Zeiten anpassen, wovon das Treffen zeugen wird. Eine Sache bleibt gewiss: Die Zeit hat in keiner Weise die Unterdrückung der Schwächsten durch die Mächtigen gemildert. Das Treffen wird diverse Wege des Widerstands in ihren verschiedenen Formen aufzeigen.

Die Fédération Jurassienne

Die Internationale Arbeiterassoziation (IAA) wurde 1864 gegründet. In La Chaux-de-Fonds, Le Locle, St-Imier und im Rest des Schweizer Juras gab es sehr schnell Sektionen. Viele ihrer Mitglieder waren noch immer Heimarbeiterinnen und -arbeiter. Sie waten belesen und strebten nach Unabhängigkeit. Als 1869 Bakunin in die Region kam, blieben seine Begegnungen nicht folgenlos. Die übereinstimmenden Ideen, die die Arbeiterinnen und Arbeiter entdeckten, machten aus der Fédération Jurassienne den libertären Pol der IAA, der sich der marxistischen Tendenz widersetzte. Durch diese Opposition auf die Palme gebracht, unternahm Marx alles, um diese Strömung zu beseitigen. 1872 meinte er, dieses Ziel erreicht zu haben.

Am Haager Kongress gelang es ihm, ein Maximum seiner AnhängerInnen zu versammeln, von denen einige Sektionen vertreten haben sollen, die inexistent gewesen sind. Dank dieser künstlichen Mehrheit liess er für den Ausschluss von Bakunin und James Guillaume stimmen, und es fehlten ihm nur einige Stimmen, um dasselbe mit Adhémar Schwitzguébel zu tun. Sie alle waren Delegierte des Juras. Schockiert darüber organisierten die antiautoritären Sektionen der IAA, insbesondere solche von Spanien, Italien, Frankreich, Belgien und den USA einen Kongress in St-Imier, an dem klar libertäre Beschlüsse verabschiedet wurden. Die antiautoritäre IAA überlebte die marxistische bis zum Ende des Jahrhunderts.

140 Jahre nach dem Kongress von St-Imier ist die Ausbeutung und Entfremdung der Arbeiterinnen und Arbeiter noch ebenso brutal. Die marxistische Illusion ist angesichts der kommunistischen Diktaturen dahingeschmolzen. Der Kapitalismus lebt von Krise zu Krise, gesellschaftliche Krise, politische Krise, zu denen heute noch die ökologische Krise hinzukommt.

Und die anarchistische Bewegung?

Das internationale Treffen im August 2012 wird die Möglichkeit bieten, eine Bilanz aus der Geschichte der anarchistischen Bewegung zu ziehen – aus ihren Ideen, ihren Verwirklichungen, ihren Hoffnungen, ihren Niederlagen; was heute von ihr bleibt; ihren Kämpfen und diejenigen, die sie mit anderen teilt: Antimilitarismus, Antirassismus, Antisexismus, Selbstverwaltung, décroissace („Wachstumsrücknahme“), Bildung, Feminismus, Internationalismus, Gewaltlosigkeit etc.

Einige Workshops und Kundgebungen sind bereits geplant: Historische Veranstaltungen, thematische Veranstaltungen, Theater, Konzerte, Ausstellungen, Filmvorführungen, eine Buchmesse, ein Radio, ein libertäres Camping, ein selbstverwalteter Markt mit Bioprodukten, praktische Workshops, Verpflegungsmöglichkeiten etc. Das Treffen wird öffentlich sein und soll für die gesamte internationale anarchistische Bewegung offenstehen, aber genauso für die ganze Bevölkerung – ohne Diskriminierung.

Gratisbereiche und freie Preise werden bevorzugt, um allen die Teilnahme zu ermöglichen. Das Organisationskomitee behält sich das Recht vor, einE TeilnehmerIn aufzunehmen. Entscheidungen werden entsprechend unseren eigenen Ideen und Praktiken gefällt, die auch diejenigen der Antiautoritären Internationalen waren. Rassismus, Sexismus, Xenophobie, Homophobie und jede Form von Gewalt und Diskriminierung werden nicht toleriert.

Auf besagter Basis können alle Personen, Strukturen oder Organisationen mithelfen und Ausstellungsorte, Debatten, Konferenzen, Schauspiele, TeilnehmerInnen, Workshops etc. vorschlagen. Wir sind auch auf der Suche nach freiwilligen HelferInnen (flm.osl@espacenoir.ch)!

Das Organisationskomitee des internationalen anarchistischen Treffens in St-Imier 2012

Infos unter: www.anarchisme2012.ch

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Klimacamp im Rheinland hat begonnen http://asjkoeln.blogsport.de/2012/08/05/klimacamp-im-rheinland-hat-begonnen/ http://asjkoeln.blogsport.de/2012/08/05/klimacamp-im-rheinland-hat-begonnen/#comments Sun, 05 Aug 2012 19:25:47 +0000 asjkoeln Selbstorganisation Klima http://asjkoeln.blogsport.de/2012/08/05/klimacamp-im-rheinland-hat-begonnen/

Klimacamp Rheinland hat begonnen

Seit dem gestrigen Freitag abend hat das Klimacamp im Rheinland begonnen. Schon über 100 Anti-Kohle-Aktivist_innen zelten auf einer Obstwiese in Manheim, einer der Orte die für den Hambacher Tagebau abgebaggert werden. In den kommenden 10 Tagen werden sie sich nicht nur gemeinsam bilden, vernetzen und Alternativen leben; das Camp soll auch Ort für gemeinsame Aktionen verschiedenster Art sein. Den Auftakt machte heute eine Fahrraddemonstration zum Tagebau und den betroffenen Ortschaften. Bereits im letzten Jahr hat es hier ein Klimacamp gegeben – in diesem Zeitraum kam es unter anderem zu einer 12 stündigen Kohlezugblockade.

Kommt vorbei zum Klimacamp – Gegen Kohle und Atom … WELTWEIT!

Infos über das Camp findet ihr auf: ausgeco2hlt.klimacamp.de

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Düsseldorf: (Erlebnis-)Bericht zur „Kein Mensch ist illegal – Wir bleiben alle“-Demonstration am 28.07.2012 http://asjkoeln.blogsport.de/2012/08/01/duesseldorf-erlebnis-bericht-zur-kein-mensch-ist-illegal-wir-bleiben-alle-demonstration-am-28-07-2012/ http://asjkoeln.blogsport.de/2012/08/01/duesseldorf-erlebnis-bericht-zur-kein-mensch-ist-illegal-wir-bleiben-alle-demonstration-am-28-07-2012/#comments Wed, 01 Aug 2012 11:02:31 +0000 asjkoeln ASJ Köln Texte Asyl Faschismus Selbstorganisation Medien Polizei/Repression/Staatschutz http://asjkoeln.blogsport.de/2012/08/01/duesseldorf-erlebnis-bericht-zur-kein-mensch-ist-illegal-wir-bleiben-alle-demonstration-am-28-07-2012/ +++100-120 Menschen auf Soli-Demo+++Polizei mit überzogenem Aufgebot angerückt+++Erfolgreiche Demonstration+++

Am Samstag den 28.07.2012 fand in Düsseldorf unter dem Motto: „Kein Mensch ist illegal – Wir bleiben alle“ eine Demonstration statt, an der mehr als 100 Leute ihre Solidarität mit den protestierenden Geflüchteten ausdrückten. Wie in Würzburg, Regensburg, Aub und Bamberg errichteten auch in Düsseldorf geflüchtete Menschen ein Camp um für ihre Forderungen zu kämpfen.

Um 18 Uhr waren auf dem Bertha-von-Suttner-Platz am HBF bereits über Hundert Menschen versammelt. Die Menge setzte sich zusammen aus Menschen  verschiedenen Alters von jung bis alt und unterschiedlicher politischer Strömungen. Dies lies sich erkennen an den, für das Ruhrgebiet typischen, roten und Partei-Fahnen, sowie  2 schwarz-roten Fahnen. Die „Verteidiger*innen des Systems in grün“ waren damit beschäftigt Abstand zur Menge zu halten und mit ihrem überverhältnismässigem Aufgebot die in Düsseldorf lebenden Menschen einzuschüchtern. Ein kleinerer Polizeitrupp, ausgerüstet mit einer Kamera, umlief immer wieder die friedlichen Demoteilnehmer*innen.

Den Auftakt der Demo machte eine Genoss*in mit einer Rede, in der sie  die Diskriminierung geflüchteter Menschen in Deutschland thematisierte. Anschliessend setzte sich der Demozug mit aufgeheizter Stimmung in Bewegung. Auch wir beteiligten uns mit eigenem Transparent („Ein Stich tut weh – 1000 bringen euch zu Fall – Festung Europa wird fallen“) und einer Fahne. Parolen wie „No Border – No Nation – Stop Deportation!“, “ Kein Mensch ist illegal – Bleiberecht überall!“ und „Solidarität muss praktisch werden – Feuer und Flamme für Abschiebebehörden!“ waren durchweg lautstark zu hören. Passant*innen nahmen interessiert Flyer entgegen, Anwohner*innen schauten aus ihren Fenstern, einige von ihnen kamen sogar auf die Strasse.
Vor allem bei der ersten Zwischenkundgebung blieben erstaunlich viele Passant*innen stehen um den Worten der Aktivist*innen zu lauschen.
Während der Demonstration hielt sich die Polizei ganz und gar zurück. Sowohl von ihnen als auch von den Demonstrant*innen ging keinerlei Gewalt aus. Nach ca. 2 Std. endete der Demozug am Camp der geflüchteten Menschen wo noch mit Musik von Aktivist*innen der Abend ausgeklungen wurde. Im Großen und Ganzen gab es keine besonderen Vorkommnisse, lediglich am Passieren des Zentrums der Grauenwölfe heizte sich die Stimmung kurz auf, welche sich allerdings nur im lauten Parolen rufen entlud.

Unser Fazit der Demo:

Für eine Samstagsdemo in Düsseldorf sind knapp über 100 Demostrant*innen nicht viel. Bei der Mobilisierung hätte mehr laufen können. In Regensburg zum Beispiel gingen 300 Menschen auf die Strasse. Außerdem bedauern wir den unreflektierten Umgang einiger Teilnehmer*innen mit dem Wort „Flüchtlinge“, dabei stellt die  -ing-Form eine Verniedlichung dar und kann somit verharmlosend wirken im Bezug auf Ernsthaftigkeit von geflüchteten Menschen. Was uns auch nicht verständlich ist, war die Anwesenheit der Partei „Die Linke“ auf der Demo und der Akzeptanz ihr gegenüber seitens der Demonstrant*innen. Die Linke als Teil der Abschiebemaschinerie wie z.Bsp. in Berlin hat auf solchen Demos nichts zu suchen und gegen ihre Vereinnahmung muss konsequent vorgegangen werden.
Positiv zu  betonen bleibt der öffentlichkeitswirksame Charakter der Demonstration und die kämpferische Stimmung der Teilnehmer*innen, sowie die Beteiligung antiautoritärer Strömungen! Diese scheinen zunehmend stärker und interessanter für Aktivist*innen mit emanzipatorischen Ansprüchen zu werden. In diesem Sinne:

Gegen die parlamentarische Demokratie!
Für Selbstorganisation und Widerstand von Unten!

Solidarität mit den selbstorganisierten Kämpfen
der geflüchteten Menschen in Düsseldorf und überall!

ASJ Köln
asjkoeln.blogsport.de

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20 Jahre nach dem Pogrom in Rostock Lichtenhagen. Wir werden es nie vergessen! http://asjkoeln.blogsport.de/2012/07/27/20-jahre-nach-dem-pogrom-in-rostock-lichtenhagen-wir-werden-es-nie-vergessen/ http://asjkoeln.blogsport.de/2012/07/27/20-jahre-nach-dem-pogrom-in-rostock-lichtenhagen-wir-werden-es-nie-vergessen/#comments Thu, 26 Jul 2012 23:21:04 +0000 asjkoeln Asyl Faschismus Geschichtliches http://asjkoeln.blogsport.de/2012/07/27/20-jahre-nach-dem-pogrom-in-rostock-lichtenhagen-wir-werden-es-nie-vergessen/

Quelle: ASJ Bonn

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Video: No Border Camp 2012 – Köln/Düsseldorf http://asjkoeln.blogsport.de/2012/07/25/video-no-border-camp-2012-koelnduesseldorf/ http://asjkoeln.blogsport.de/2012/07/25/video-no-border-camp-2012-koelnduesseldorf/#comments Wed, 25 Jul 2012 12:05:10 +0000 asjkoeln Lokales Asyl Faschismus Medien Kultur Weltweite Kämpfe http://asjkoeln.blogsport.de/2012/07/25/video-no-border-camp-2012-koelnduesseldorf/

Ab 0.33 seht ihr unser Info Zelt sowie unser thematisches Tranzpi.

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Aktionen am Düsseldorfer Flughafen http://asjkoeln.blogsport.de/2012/07/20/aktionen-am-duesseldorfer-flughafen/ http://asjkoeln.blogsport.de/2012/07/20/aktionen-am-duesseldorfer-flughafen/#comments Fri, 20 Jul 2012 19:28:40 +0000 asjkoeln Asyl http://asjkoeln.blogsport.de/2012/07/20/aktionen-am-duesseldorfer-flughafen/ Abschiebungen stoppen – Alle bleiben!
No Border Camp mit ausdrucksvollen Aktionen am Düsseldorfer Flughafen.
Kommt alle zur Demonstration jetzt am Samstag gegen die Abschiebecharter!!

Über 200 Menschen machten sich am Mittwoch, dem 18.7., von Köln auf den Weg, um ein erstes Zeichen des Nobordercamps gegen den Düsseldorfer Abschiebeflughafen zu setzen. Am Drehkreuz der von Frontex finanzierten Charter-Abschiebungen entstand drei Stunden lang eine Protestzone inmitten der Schalter von Air Berlin, derjenigen Airline, die ihre Flugzeuge wieder und wieder für Sammelabschiebungen von Roma zur Verfügung stellt. Und es soll nur ein „Warming up“, ein Vorgeschmack dafür gewesen sein, wenn wir jetzt am Samstag mit hoffentlich sehr viel mehr Menschen wiederkommen werden.

„Alle bleiben!“ lautete einer der zentralen Slogans am Mittwoch, übernommen von der Kampagne verschiedener Roma-Initiativen gegen die Abschiebecharter in Richtung Serbien und Kosovo. Eine im Terminal aufgebaute Ausstellung dokumentierte die untragbare soziale Situation von Roma-Familien in Serbien und im Kosovo, die nach bis zu 20jährigem Aufenthalt in Deutschland via Düsseldorf abgeschoben worden waren. Mehrere VertreterInnen der Roma schilderten eindrücklich die Abläufe sowie Hintergründe und prangerten dieses Unrecht an – in Redebeiträgen, die unter die Haut gingen und denen NoborderaktivistInnen wie auch etliche Flugreisende aufmerksam zuhörten. Über mehrere Stunden gab es ein kurzweiliges Programm mit Reden, Theater- und Musikdarbietungen, und immer wieder schallte „No Border, No Nation, Stop Deportation“ durch das Terminal.
Ein Vertreter von The Voice Refugee Forum protestierte gegen die Frontex-Charterabschiebungen nach Nigeria, drei Stewardessen stellten die Möglichkeit vor, wie sich Fluggäste aktiv einmischen können, wenn sie ZeugInnen von Abschiebungen werden. In einem Auszug des Theaters der Asylmonologe wurden die Erfahrungen eines äthiopischen Freunde vorgetragen, der zweimal seine Abschiebung selbst verhindert hatte. Eine Samba-Band sorgte zwischenzeitlich für Stimmung innerhalb und außerhalb des Terminals, wo vor allem mit TaxifahrerInnen gute Gespräche geführt wurden. Und viele nutzten das offene Mikrofon, um ihrer eigenen Betroffenheit und Wut über das Abschieberegime Ausdruck zu verleihen.

Doch diese gelungene Aktion am Mittwoch war nur ein Auftakt: am Samstag werden erneut die AktivistInnen vom Nobordercamp in Köln Richtung Düsseldorf aufbrechen. Aber auch aus anderen Orten wollen AbschiebegegnerInnen anreisen und den Flughafen gleichzeitig an mehreren Stellen in eine Protestzone verwandeln.
Bereits ab 11 Uhr wird es eine kleinere Kundgebung im Bereich B des Abflugterminals geben. Dort wird auch eine Pressekonferenz stattfinden. Inmitten der Air Berlin-Schalter sollen abgeschobene Roma per Video zu Wort kommen und bis 19 Uhr wird die Ausstellung von „Alle bleiben!“ erneut zu sehen sein.
Ab 12:30 Uhr wird sich gleichzeitig eine Demonstration am Fernbahnhof des Düsseldorfer Flughafens sammeln und vorbei an Gate Gourmet und Klüh – bekannt vor allem durch migrantische Arbeitskämpfe – sowie entlang des Abschiebebereichs am Tor 36 in und durch das Terminal ziehen.

Vakti te ushten! – It’s time to stand up! – Es ist Zeit aufzustehen!
Wir sehen uns am Düsseldorfer Flughafen.


Auf zur Demonstration gegen die Abschiebe-Charter in den Kosovo, nach Serbien, Mazedonien, nach Nigeria und anderswo!
Kommt alle am Samstag, 21.Juli 2012 um 12:30 Uhr zum Fernbahnhof Düsseldorf Flughafen.

Quelle: noborder.antira.info

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Veranstaltungen und Aktionen in Köln am 19.07. http://asjkoeln.blogsport.de/2012/07/18/veranstaltungen-und-aktionen-in-koeln-am-19-07/ http://asjkoeln.blogsport.de/2012/07/18/veranstaltungen-und-aktionen-in-koeln-am-19-07/#comments Wed, 18 Jul 2012 21:06:00 +0000 asjkoeln Lokales Asyl Selbstorganisation http://asjkoeln.blogsport.de/2012/07/18/veranstaltungen-und-aktionen-in-koeln-am-19-07/ 10 Uhr, Protest gegen Diskriminierung durch das Amt,
Bürgeramt/JobCenter, Wiener Platz, Köln-Mülheim

16-21 Uhr, Protestcamp gegen Wirtschaftskrise und Rassismus,
Roncalliplatz/Domplatte,

20 Uhr, Infos zu St. Imier (Weltweites Anarchistisches Treffen 2012),
Zirkuszelt, Camp, Poller Wiesen

Weitere Infos zum No Border Camp: http://noborder.antira.info/
und http://twitter.com/nobordercamp

Weitere Infos zum Treffen in St. Imier: http://www.anarchisme2012.ch/

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